1. IU Discussion Paper: Vertrauen als Engpass und Hebel
Publiziertes Discussion Paper mit DOI zur Rolle von Vertrauen für Financial Wellbeing und digitale Finanzlösungen.
Fragestellung
Warum in der Breite genutzt Financial Wellbeing in Deutschland ohne Vertrauen nur begrenzt — und was lässt sich daraus für digitale, persönlichkeitsbasierte Finanzberatung ableiten?
Methode
Konzeptionelles Discussion Paper mit Einordnung bestehender Befunde zu Financial Wellbeing, gesellschaftlichem Vertrauen und Akzeptanzforschung; ergänzt um Ergebnisse der Personality-for-Finance-Akzeptanzanalyse.
Datenbasis
Ausgewertete Sekundärbefunde zu finanziellen Sorgen, Überblick über Finanzen und gesellschaftlichem Vertrauen sowie die UTAUT-basierte Personality-for-Finance-Akzeptanzstudie mit n=100.
Kernergebnis
Vertrauen wird als Voraussetzung für breit nutzbare digitale Finanzlösungen eingeordnet. Für Personality for Finance relevant sind Erklärbarkeit, Transparenz, Kontrollmöglichkeiten und eine klare Abgrenzung zu Produkt- oder Beratungspflichten.
Bedeutung für Personality for Finance
Das Paper stützt die Positionierung von Personality for Finance als Vertrauens- und Orientierungsebene: Das Werteprofil soll Gespräche verständlicher machen, nicht regulatorische Prozesse ersetzen.
Grenzen
Das Discussion Paper ist keine Feldstudie im realen Bank-, Versicherungs- oder Maklerprozess. Es verdichtet bestehende Befunde und leitet Gestaltungsprinzipien ab.