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Personality for Finance

Kurz gegliederte Antworten zu Produktlogik, Auswertungen, Zielgruppen, Datenschutz, Technik, Wissenschaft, Lizenzierung und Pilotstart.

Produkt & Auswertung

Personality for Finance ist eine wertebasierte Persönlichkeitsanalyse auf Basis einer strukturierten Selbsteinschätzung. Die Lösung macht Werte, Entscheidungslogik und subjektive Risikowahrnehmung sichtbar. Ergebnis ist ein individuelles Werteprofil mit persönlicher Auswertung für den Kunden und zusätzlicher Beraterauswertung für den Berater.
Der Berater sendet einen Link. Der Kunde beantwortet 44 Items online. Danach entstehen das Werteprofil, die persönliche Auswertung und die Beraterauswertung. Die Auswertung dient als Gesprächsgrundlage und ersetzt keine Beratung, Bedarfsermittlung oder regulatorische Dokumentation.
Die Analyse dauert nach bisherigen Praxiserfahrungen ca. 3–4 Minuten. Die Auswertungen stehen anschließend direkt zur Verfügung.
Die aktuelle Version umfasst 44 Items. Daraus entsteht ein Werteprofil mit 10 Wertedimensionen.
Betrachtet werden 10 Wertedimensionen: Wissensdurst, Risikoneigung, Ordnung, Grundwerte, Beziehungen, Unabhängigkeit, Eigentum, Prestige, Kontrolle und Wertschätzung. Die Dimensionen beschreiben Ausprägungen; sie bilden keine festen Kundenkategorien.
Der Endkunde erhält eine verständliche persönliche Auswertung seines Werteprofils. Sie dient der Orientierung und ordnet den Kunden keinem festen Typ zu. Sie ist keine Anlage-, Versicherungs-, Immobilien-, Finanzierungs-, Steuer- oder Rechtsberatung.
Der Berater erhält zusätzlich eine fachliche Beraterauswertung. Sie enthält Hinweise zu Gesprächsführung, Vertrauensaufbau, Detailgrad, Entscheidungslogik, subjektiver Risikowahrnehmung und möglichen Spannungsfeldern. Die fachliche Verantwortung bleibt beim Berater beziehungsweise beim Institut.
Nein. Personality for Finance ergänzt bestehende Beratungs-, KYC-, IDD-, MiFID- und Geeignetheitsprozesse um eine qualitative Ebene. Es ersetzt keine Finanzberatung, Versicherungsberatung, Immobilienberatung, Geeignetheitsprüfung, Angemessenheitsprüfung, Nachhaltigkeitspräferenzabfrage, Produktempfehlung oder Beratungsdokumentation.
Nein. Das Werteprofil kann Hinweise geben, ob ESG-, Impact- oder Nachhaltigkeitsthemen vertieft werden sollten. Es ersetzt keine regulatorische Nachhaltigkeitspräferenzabfrage, keine Geeignetheits- oder Angemessenheitsprüfung und keine Produktempfehlung.

Zielgruppen & Einsatz

Personality for Finance richtet sich an professionelle B2B- und B2B2C-Beratungsumfelder: Berater, Makler, Finanzplaner, Banken, Sparkassen, Versicherer, Vermögensverwaltungen, Family Offices, Finanzvertriebe und Immobilienmakler.
Es gibt spezialisierte Einsatzlogiken für Versicherungsmakler, Versicherer, Finanzplaner & Honorarberater, Banken & Sparkassen, Vermögensverwaltung / Wealth Management / Family Office, Finanzvertriebe, Immobilienmakler und Wissenschaftspartner. Die Produktlogik bleibt gleich; Sprache und Beispiele werden fachlich angepasst.
Ja. Für größere Organisationen sind Pilotierung, Rollen- und Rechtekonzepte, CRM-/Prozessanbindung, Datenschutzabstimmung, Schulung und Einführungslogik zentrale Einsatzbestandteile.
Ja. Die Immobilienlogik ist auf Käufer, Verkäufer, Objekt, Preis, Finanzierung, Emotion und Entscheidungsdruck ausgerichtet. Mögliche Auswertungen sind ein persönlicher Immobilien-Kompass und ein vertrauliches Makler-Dossier. Das ersetzt keine Immobilien-, Kauf-, Verkaufs-, Finanzierungs-, Steuer- oder Rechtsberatung.

Datenschutz & Technik

Die Datenverarbeitung ist für professionelle Beratungsumfelder konzipiert und soll zweckgebunden, datensparsam und nachvollziehbar erfolgen. AVV, Rollen- und Rechtekonzept, Löschlogik, Aufbewahrung und Verantwortlichkeiten werden im Einsatzkonzept konkretisiert.
Für den B2B-Einsatz ist Hosting in Deutschland vorgesehen. Details zu Hosting, technischen und organisatorischen Maßnahmen, Auftragsverarbeitung, Zugriffsrechten und Löschfristen werden vor Produktivsetzung abgestimmt.
Im Marken- oder Organisationseinsatz ist grundsätzlich der Lizenznehmer gegenüber seinen Kunden verantwortlich. Die konkrete Rollenverteilung wird vertraglich und im AVV festgelegt.
Personality for Finance ist webbasiert. Kunde und Berater benötigen grundsätzlich einen aktuellen Browser. Für Organisationen können zusätzliche Anforderungen entstehen, etwa Single-Sign-on, Rollenmodell, CRM-Anbindung, eigene Domain, AVV, Löschkonzept oder IT-Freigabe.
Ja. Personality for Finance kann unter der Marke des Lizenznehmers eingesetzt werden. Logo, Farben, Domain, Startstrecke, Auswertungslogik und Prozessanbindung können je nach Einsatzmodell angepasst werden.
Eine CRM-Integration ist vorgesehen und wird systemabhängig geprüft. Ziel ist, Werteprofil und Beraterauswertung im bestehenden Beratungs- oder Kundenmanagementprozess nutzbar zu machen. Datenumfang, Speicherfristen und Zugriffsrechte müssen vorab abgestimmt werden.

Wissenschaft & Validierung

Personality for Finance basiert auf wirtschaftspsychologischer Forschung, einer empirischen Akzeptanzanalyse, Beraterrückmeldungen aus einer Lancaster-University-Leipzig-Projektarbeit, einem publizierten IU Discussion Paper mit DOI und praktischen Nutzertests der Auswertungen.
Die bisherigen Evidenzpunkte liefern Hinweise auf Akzeptanz, wahrgenommenen Nutzen, Vertrauen und praktische Anschlussfähigkeit. Sie sind Entwicklungs- und Validierungsgrundlage, aber keine Erfolgs- oder Wirkgarantie.
Nein. Personality for Finance arbeitet nicht mit festen Kundenkategorien oder Schubladen. Die Lösung beschreibt Ausprägungen auf Wertedimensionen und soll Orientierung sowie Gesprächsführung unterstützen.

Lizenzierung & Pilotierung

Die Modelle sind auf B2B-Einsatz ausgelegt: Pay-per-Use für einzelne Werteprofile, Solo-Seat für selbstständige Berater, Organisations-Seat für Teams sowie individuelle Pilot- und Volumenmodelle für größere Einheiten.
Ein Pilot startet mit einem abgegrenzten Einsatzbereich, etwa Filialregion, Vertriebseinheit, Produktsparte, Beratergruppe oder Kundensegment. Vorab werden Ziel, Prozess, Datenschutz, Rollen, Auswertung, Kommunikation und Messpunkte festgelegt.
Ja. Der übliche Einstieg ist eine Demo mit Beispiel-Auswertung. Dabei wird gezeigt, wie Linkversand, Selbsteinschätzung, persönliche Auswertung und Beraterauswertung zusammenspielen.
Personality for Finance ist ein Produkt der Geldfreunde. Es verbindet Finanzpraxis, Wirtschaftspsychologie, Softwareentwicklung und Forschungspartner zu einer B2B-Lösung für wertebasierte Beratungsunterstützung.
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83 % der Berater nennen Transparenz als wichtigsten Vertrauensfaktor
3–4 Min. bis zum Werteprofil
65 / 66 befragten Beratern planen den Einsatz des Lösungen
76 % der Nutzer identifizierten sich in bisherigen Tests mit ihren Ergebnissen

So funktioniert Personality for Finance im Beratungsprozess

Link senden. Kunde beantwortet die 44 Items. Personality for Finance erstellt ein persönliches Werteprofil und eine fachliche Beraterauswertung. Das Gespräch startet nicht bei null, sondern mit einer konkreten Gesprächsgrundlage.

1

Link senden

Berater sendet vor dem Termin einen personalisierten Link zum Werteprofil-Assessment.

2

Items beantworten

Der Kunde beantwortet 44 Items in ca. 3–4 Minuten. Die Selbsteinschätzung bleibt kurz, verständlich und nicht technisch.

3

Werteprofil entsteht

Der Kunde erhält eine persönliche Auswertung; der Berater erhält zusätzlich die fachliche Beraterauswertung.

4

Briefing nutzen

Der Berater nutzt das Briefing für Gesprächseinstieg, Risikowahrnehmung, Entscheidungslogik und passende Kommunikation.

Ergänzung, kein Ersatz regulatorischer Prozesse

Personality for Finance ergänzt bestehende Beratungs-, KYC-, IDD-, MiFID- und Geeignetheitsprozesse um eine qualitative Ebene: Werte, Entscheidungslogik und Risikowahrnehmung. Die Lösung ersetzt keine regulatorische Prüfung, keine Finanzberatung, keine Versicherungsberatung, keine Immobilienberatung, keine Geeignetheits- oder Angemessenheitsprüfung, keine Nachhaltigkeitspräferenzabfrage und keine Beratungsdokumentation.

Die Ergebnisse dienen als interne, nachvollziehbare Gesprächsgrundlage und als Vorbereitung einer wertorientierten Kommunikation. Fachliche Bewertung, Produktempfehlung und regulatorische Dokumentation bleiben in der Verantwortung des jeweiligen Beraters bzw. Instituts.

Konzipiert für professionelle Beratungsumfelder

Personality for Finance ist für den professionellen Einsatz in regulierten Beratungsumfeldern konzipiert. Datenverarbeitung, Rollenmodell und Hosting können auf DSGVO-konforme Nutzung, AVV und organisatorische Anforderungen abgestimmt werden. Die Auswertung dient der Gesprächsvorbereitung und ergänzt bestehende Beratungs- und Dokumentationsprozesse.

DSGVO-konforme Nutzung
Datenflüsse, Zwecke und Einwilligungen werden auf den konkreten Einsatz abgestimmt.
Hosting in Deutschland
Der Betrieb ist auf eine deutsche Hosting-Umgebung und klare Dokumentation ausgerichtet.
AVV möglich
Auftragsverarbeitung kann vertraglich geregelt und in das Lizenzmodell eingebunden werden.
Rollenmodell
Zugriffe können nach Berater, Führungskraft, Admin und Organisationseinheit strukturiert werden.
Organisatorische Anforderungen
Lösch-, Aufbewahrungs- und Zugriffskonzepte werden im Einsatzkonzept konkretisiert.
Gesprächsvorbereitung
Die Auswertung schafft eine interne, nachvollziehbare Gesprächsgrundlage, ersetzt aber keine Pflichtprozesse.

Die konkrete datenschutzrechtliche Ausgestaltung hängt vom Einsatzmodell ab: Markenauftritt, CRM-Anbindung, Pilotprojekt oder Organisationslizenz. Impressum, Datenschutzerklärung, AVV, Rollen- und Löschkonzept sollten deshalb vor Produktivsetzung mit dem jeweiligen Verantwortlichen final abgestimmt werden.

Wirtschaftspsychologisch fundiert, empirisch untersucht, praktisch validiert

Personality for Finance basiert auf wirtschaftspsychologischer Forschung, einer empirischen Nutzerakzeptanzanalyse und praktischer Validierung mit Finanzberatern. In bisherigen Tests identifizierten sich 76 % der Nutzer mit ihren Ergebnissen und bewerteten die Inhalte als hilfreich.

Wirtschaftspsychologische Grundlage 10 Wertedimensionen machen sichtbar, wie Menschen finanzielle Entscheidungen wahrnehmen, priorisieren und begründen.
Empirisch untersucht Die Akzeptanzanalyse zeigt: wahrgenommener Nutzen, Vertrauen und soziale Bestätigung sind zentrale Treiber der Nutzungsintention.
Praktisch validiert Beraterbefragungen und Pilotgespräche liefern Hinweise auf den Bedarf an verständlichen Werteprofilen und konkreten Gesprächsimpulsen.

Die Lösung ergänzt regulatorische Pflichtprozesse, ersetzt sie aber nicht. Die wissenschaftliche Grundlage dient als fachlicher Referenzpunkt für strukturierte Gesprächsvorbereitung.

Quellenhinweis: Lancaster University Leipzig, Consultancy Report (2025) · Kahl (2025), Akzeptanzanalyse Personality for Finance · Dulgeridis & Kahl (2026), IU Discussion Papers, DOI 10.56250/4108.

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